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28.2.2020

Coronavirus – Informationen und Hilfestellungen für Unternehmen (Update vom 26.3. 10:00 Uhr)

Die Zahl der Infektionsfälle des Coronavirus steigt in der Schweiz rasch an. Der Bundesrathat darum am 16.3.2020 die nationale Notlage mit einschneidenden Massnahmen ausgerufen. Was gilt es nun für Schweizer Unternehmen zu beachten?

Informationsquellen der offiziellen Stellen nutzen

Aktuelle Informationen zur Situation in der Schweiz und im Ausland, sowie Empfehlungen für Unternehmen und Privatpersonen finden Sie auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit.

Leitfaden für Arbeitgeber des Schweizerischer Arbeitgeberverbands

Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) hat einen Ratgeber zusammengestellt, der für Arbeitgeber von besonderem Interesse ist. Publiziert werden unter anderem Empfehlungen der SAV-Mitglieder, aber auch wichtige Mitteilungen von BAG, Seco und weiteren Behörden sowie Organisationen. Den Leitfaden finden Sie hier. Auf dieser Seite werden verschiedene Hilfsmittel aufgeschaltet und aktualisiert. Zahlreiche weitere Praxistipps sind dem Pandemieplan-Handbuch des BAG zu entnehmen (vgl. Download-Bereich unten).

Was Schweizer KMU beachten sollten

Gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die international tätig sind, verfügen sehr oft über Vertriebspartner vor Ort. Generell wird geraten, sich mit den lokalen Partnern auszutauschen und sich auch zu überlegen, wie dringlich eine Reise ins Ausland, besonders nach China, tatsächlich ist. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Coronavirus: Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Ziel der auf verschiedene Zielgruppen ausgerichteten Massnahmen ist, Entlassungen zu vermeiden, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen. Die Massnahmen müssen schnell und zielgerecht wirken. Daneben sollen sie bei Beginn der Erholung wieder rückgängig gemacht werden können. Alle Informationen zum Massnahmenpaket finden Sie hier.

Coronavirus und Kurzarbeit

Das SECO erachtet das unerwartete Auftreten des neuen Coronavirus und dessen Auswirkungen als nicht zum normalen Betriebsrisiko gehörend. Das Instrument der Kurzarbeit wurde dazu ausgeweitet und vereinfacht. Die Informationen dazu finden Sie hier.

COVID-19-Überbrückungskredite des Bundes

Das vom Bundesrat angekündigte Programm zur Gewährung von Krediten mit Solidarbürgschaften ist am 26.3.2020 in Kraft getreten. Nun können Kreditgesuche bei der Hausbank gestellt werden. Mit Überbrückungskrediten («COVID-19-Kredite») werden betroffene Unternehmen möglichst unbürokratisch, gezielt und rasch unterstützt. Für 10% des Jahresumsatzes bis maximal CHF 500'000 werden Kredite unbürokratisch von ihrer Hausbank innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz auf diesen Überbrückungskrediten beträgt aktuell 0%.

Mit dem «COVID-19-Kredit Plus» können auch Beträge über 500'000 CHF beantragt werden. Diese werden aber nur zu 85% vom Bund abgesichert, gelten ebenfalls nur bis zu einem Jahresumsatz von 10% (maximal 20 Mio. CHF) und können erst nach dem «COVID-19-Kredit» beantragt werden. Die «COVID-19-Kredite Plus» sind aktuell mit 0.5 Prozent zu verzinsen. Alle Informationen zu diesem Instrument finden Sie unter https://covid19.easygov.swiss. Dort können Sie auch direkt das Antragsformular ausfüllen und herunterladen.

Einige Hilfsmittel als Download:

BAG COVID-19 Informationen und Empfehlungen für die Arbeitswelt (103 KB) Pandemiehandbuch für die betriebliche Vorbereitung (1635 KB) Plakat BAG - So schützen wir uns (90 KB)